von abraham megerle…

…hat wohl so gut wie keiner je etwas gehört. ich bis vor kurzem auch nicht. dabei war er zu lebzeiten – im 17. jahrhundert – sehr berühmt. heutzutage ist ein großteil seiner werke verschollen. peter tenhaef, einer der musikwissenschaftler der uni, hat sich unter anderem auf megerle spezialisiert und gerade eine vesper (für zwei obligate instrumente, continuo, vier solisten und chor) aus vorhandenem material rekonstruiert und herausgegeben. dieses und ein paar schon früher erschienene stücke haben wir heute in einem konzert aufgeführt.

glücklicherweise hab ich meine erneute kehlkopfentzündung gerade so weit auskuriert, dass ich halbwegs vernünftig singen konnte. als ich zugesagt hatte, kämpfte ich noch mit der ersten entzündung und so teilte ich mir den solopart mit einem freund. zwischendurch hätte ich die ganze vesper signen können, aber letztendlich hat sich die teilung ausgezahlt. heute hätte ich das nicht allein bewältigt.

der reiz des konzertes lag darin, dass mit der vesper musik erklang, die seit ungefähr 350  jahren niemand hören konnte. das konzert war gut besucht, und sehr gut gelungen. herr megerle ist jetzt ein stückchen bekannter.

nach dem konzert lud herr tenhaef zu sich nach hause ein. wir aßen und tranken in geselliger runde und als höhepunkt trug der gastgeber “das testament”, ein monodram, das in den 90er jahren im rahmen seiner megerle-forschung entstand, vor. es besteht aus briefen, gedichten, gebeten und anderen überlieferungen von und über megerle, zusammengefügt durch fiktionale textanteile. es dauerte eine gute stunde und stellte die persönlichkeit abraham megerle sehr plastisch dar.

es ist kein wunder, dass so viele seiner werke verschwunden sind. an den großen fähigkeiten megerles bestand kein zweifel, doch er war sehr cholerisch und von sich selbst überzeugt und so machte er sich viele feinde. er hatte sehr genaue vorstellungen davon, wer welche werke bekommen sollte und knüpfte deren überlassung an bestimmte bedingungen. meist sollten in bestimmten klöstern und kirchen, an denen er gewirkt hatte und die wichtig für ihn waren, eine bestimmte anzahl an messen für ihn gelesen werden oder zu einem bestimmten termin, jedes jahr “bis ans ende aller zeiten”. viele akzeptierten das einfach nicht und so wurden viele noten recht bald nach megerles tod weggeworfen.

er vertrat auch die recht selbstherrliche auffassung, er habe es geschafft, die musik zu schreiben die auch die engel im himmel spielen. auch wenn das sehr hoch gegriffen ist, die musik ist wirklich schön und mit dem heutigen konzert konnten wir den nahezu vergessenen namen ein stück weiter verbreiten.

zwei bewegte wochenenden…

…mit konzerten liegen hinter mir. es war schön, aber gleichermaßen anstrengend und hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass ich meine erkältung seit jetzt schon drei wochen verschleppe.

vor einer woche fand erst mal das weltgericht statt. es hat mich sehr überrascht, wie emotional aufgeladen die aufführung war. es ist ja musikalisch ziemlich flach und stimmlich sehr anstrengend und auch die proben mit dem orchester waren erstmal eine zitterpartie, aber zur aufführung entstand plötzlich eine ganz eigene stimmung und die einkomponierten effekte entfalteten ihre wirkung. um so enttäuschender ist es, dass das konzert sehr schlecht besucht war. die leute hören sich lieber komponisten an, die sie schon kennen, sei es verdi, mozart, brahms oder mendelssohn, aber wer kennt denn heute noch friedrich schneider? schade, da haben viele leute was verpasst.

am freitag stand dann die liszt-nacht an. es gab orgelmusik, lieder, chor- und klavierstücke in verschiedensten dimensionen und lautstärken. liszt hat sehr eigenwillige musik geschrieben. vieles mag ich sehr; das wunderbare spiel mit den tonarten in den chorwerken und der mächtige pathos der orgelstücke, aber einiges ist doch etwas sehr minimalistisch und fällt dadurch außeinander. glücklicherweise hielt sich diese sorte musik in grenzen. etwas grenzwertig, war die uhrzeit. der abend begann um 21 uhr und zwischen mitternacht und halb eins sollte dann schluss sein. es wude allerdings viertel zwei und damit war es noch nicht getan. der feierabend zögerte sich dann noch ein wenig hinaus, weil wir noch die truhenorgel und den flügel von der bühne schleppen mussten. auf die zwanzig minuten kam es dann auch nicht mehr an, aber flügeltragen gehört trotzdem eher weniger zu meinen lieblingsbeschäftigungen.

gestern hatte ich dann noch das große, wichtige adventssingen im rathaus mit meinem seniorenchor. seit oktober leite ich den seniorenchor der volkssolidarität in greifswald und das adventsprogramm war meine feuertaufe. meine sänger lernen sehr langsam, und so war die zeit leider sehr kurz. ich konnte nur die sachen aus dem letzten jahr aufwärmen, aber so konnten wir ein anständiges programm auf die beine stellen.

ein tag später:

anscheinend habe ich mit diesen ganzen aktionen den bogen überspannt. jetzt bin ich richtig krank. blöd.

die zeit kurz vor den prüfungen…

…ist die schlimmste. am dienstag ist chorleitung dran, am freitag orgel, in der darauffolgenden woche gibts eine bis drei prüfungen am tag. mir wäre es am liebsten, wenn herr modeß auf mich zukommt und sagt: “überraschung, jetzt sind ihre prüfungen.” dann würde ich meine programme irgendwie abarbeiten, so gut wie ich gerade kann und dann wärs vorbei. dieses ewige warten macht mich fertig.

einerseits kann man beflügelt durch die prüfungspanik erstaunlich lange und effektiv üben, allerdings zehrt das doch sehr an den nerven. der ausgleich waren in dieser woche die gehäuften abendlichen veranstaltungen: die bachwochenhelferfeier (nicht zu verwechseln mit der bachwochennachfeier), fachschaftsvollversammlung mit grillen und das gestrige grillen bei meinem orgelprof zu hause. nächste woche steht dann allerdings nur noch üben auf dem programm. vielleicht lasse ich dafür dann auch mal domchor ausfallen.

da ich durch die feiern und das viele üben kaum zu hause war, konnte ich gar nicht über die bachwoche schreiben. es war toll, die schönste woche des semesters. es ist großartig, die prüfungen prüfungen sein zu lassen und sich nur den konzerten zu widmen. der tag begann mit der morgenmusik um zehn (beziehungsweise mit der probe dafür um neun) und endete nach der nachtmusik gegen halb eins. letztes jahr gabs nur eine etwas längere nachtmusik. es war schön, aber anstrengend zu verfolgen. jeden tag (oder jede nacht) eine halbe stunde musik ist viel besser. ich liebe diese nachtkonzerte wegen ihrer atmosphäre. der dom ist nur schwach von gedimmten lampen und kerzen beleuchtet, und ein cellist im barock-kostüm spielt eine cellosuite von bach. besser kann ein tag voller musik nicht ausklingen.

ich war dieses jahr stärker beschäftigt als letztes. es gab drei große domchor-auftritte, statt “nur” zwei, das nachtgebet mit dem kammerchor, den satirischen abend mit dem thema “rente mit 65?” anlässlich der 65. bachwoche, das orasical (eine mischung aus oratorium und musical) von modeß bei dem ich auch eine kleine sprechrolle hatte, die zwei kinderkonzerte bei denen wir wegen des kinderchorseminars mithelfen mussten und natürlich die morgenmusiken. die zeit zwischen den veranstaltungen hat man meistens mit kaffeetrinken überbrückt und so hat man eben den ganzen tag in der innenstadt, nicht selten im anzug, verbracht. da könnte ich mich dran gewöhnen.

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die konzerte waren bei weitem nicht perfekt (ist eben live), aber alle boten ein großes erfolgserlebnis. die domchorkonzerte haben die größte aufmerksamkeit verdient. das erste konzert war die uraufführung des engeloratoriums von bach, naja, nicht ganz von bach. herr modeß hat wegen des bachwochenthemas “eng(e)lisch” aus den bachschen chorwerken ein engeloratorium zusammengestellt. es beleuchtete die rolle der engel auf dem weg jesu. es hat spaß gemacht, ein so großes werk zu singen und dabei durch alle kirchenjahreszeiten zu gehen. wenn man ein werk von bach hört, bekommt man ja nur eine kirchenjahreszeit und die dafür charakteristische musik und instrumentierung mit. hier erlebte man alles: hörner zu weihnachten, blockflöten in der passionszeit, pauken und trompeten zu ostern und himmelfahrt. es hat riesigen spaß gemacht, so viele größere chorstücke von bach zu singen. jeder der sowas schon mal gesungen hat, weiß wohl, wovon ich rede.

das zweite domchorkonzert war die “auferstehung jesu nach johannes” von sofia gubaidulina. das sollte ja schon letztes jahr stattfinden, aber wegen vieler probleme haben wir uns (auch auf geheiß der komponistin) auf die passion beschränkt. dieses jahr gabs also ostern, das für ein eigenes konzert allerdings zu kurz gewesen wäre. davor wurde noch das violinkonzert von alban berg aufgeführt, passenderweise mit dem titel “dem andenken eines engels”. domchor und orchester waren gut, allerdings war greifvocal ein wenig enttäuschend. greifvocal ist ein kammerchor, der aus sehr musikalischen sängern (darunter auch viele kantoren) besteht und der sich nur alle paar wochen zu einer längeren probe trifft. man hat gemerkt, dass die leute keine lust hatten, sich auf diese musik einzulassen. im domchor waren wir auch skeptisch, aber je mehr wir uns mit dem werk beschäftigt haben, desto besser verstanden wir es. greifvocal hat im konzert viele einsätze verpasst, und die quote an richtigen tönen war deutlich geringer als im domchor. trotzdem hatte das werk im ganzen eine große wirkung.

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der dritte domchor-abend war auch das abschlusskonzert der bachwoche. es wir wieder ein modernes werk, aber ganz anders als das von gubaidulina: “a child of our time” von michael tippet. es bedient sich barocker stilelemente wie rezitative und arien, und konventioneller kompositorischer mittel, erweitert um die freiheiten der modernen musik wie erweiterte tonaltität und ungewöhnlicher rhythmen. die musik hat große symbolkraft und birgt vieles, was man nicht sofort hört. zur auflockerung sind gefühlsbetonte (aber nicht kitschige) spirituals eingearbeitet. es war ein tolles abschlusskonzert und danach gings gleich in die kimu zum feiern. es gab dankesreden und dann viel zu essen und zu trinken. die meisten gingen gegen mitternacht, der harte kern blieb bis drei uhr, die ganz harten (zu denen ich nicht gehörte) blieben bis fünf.

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damit war dann die bachwoche beendet und ich freue mich schon wieder aufs nächste jahr. allerdings wärs ja langweilig, jetzt schon für die nächste bachwoche zu proben. für den november ist erstmal “das weltgericht” von friedrich schneider geplant.

zeremonien…

…sind schon was kompliziertes. mit einer kommilitonin (cembalo) und unserem universitätsmusikdirektor zusammen war ich das kulturprogramm zur verleihung der akademischen grade. wir haben eine flötensonate von telemann aufgeführt.

IMG_3117                  © by Hans-Werner Hausmann

ich mag solche zeremonien, das feierliche und erhabene. das ganze fand in der schönen uni-aula statt und der rektor und die dekane trugen traditionelle roben. es wurden auch stipendien vergeben und es gab einen festvortrag, der allerdings eher mäßig war. vor der eigentlichen verleihung wurden erst anweisungen gegeben (ich versuche, sie sinngemäß zu zitieren), wie das ganze ablaufen soll, da es keine probe gab und das löste doch amüsiertes gemurmel im saal aus.

“bitte stellen sie sich in der reihenfolge ihrer namensnennung von ihnen aus gesehen von links beginnend auf. sie bekommen ihre urkunden und dann wird ein foto von ihrer gruppe mit dem rektor und dem dekan gemacht. dann können sie sich wieder auf ihre plätze begeben”

der eine theologe, der seinen doktor bekommen hat, hatte es ja noch leicht, sich von links beginnend aufzustellen, aber die anderen gruppen brauchten ein wenig zeit, sich vorn zu sortieren.

es war doch ein wenig kribbelig, da ich sowas ja noch nie gemacht hatte und trotz programm nicht genau wusste, wann wir zu spielen hatten. vor allem bei ein- und auszug mussten wir uns der situation anpassen und auf das nicken des rektors achten. aber wir haben es ja trotzdem geschafft, auch weil der umd sowas schon öfter mitgemacht hat. jedenfalls haben die leute geklatscht, also wars wohl ganz gut.

ein stimmintensives wochenende…

…liegt hinter mir. wir hatten ein stimmphysiologisches seminar. dafür konnten wir christine wolff, eine international tätige sopranistin gewinnen, die neben ihrer konzerttätigkeit auch solche seminare und gesangsunterricht gibt.  wir hatten sie bei unseren verdi-probentagen in salem als stimmbildnerin dabei und danach haben wir uns dafür eingesetzt, dass sie das seminar bei uns gibt.

es war im grunde so ähnlich wie gesangsunterricht, aber mit etwas theorie zu stimme, haltung, atmung und resonanz unterfüttert. vieles hatten wir schon mal gehört, aber es ist gut, noch mal alles in konzentrierter form und von anderen menschen zu hören. wir haben sogar tipps gekommen, was man später als chorleiter mit seinem chor machen kann und natürlich auch viele übungen selbst gemacht.

wir haben auch gelernt, dass die stimme bei den meisten menschen heutzutage von natur aus gestört ist, und zwar wegen des großen musikkonsums. die technischen errungenschaften der tonverstärkung machen eine gute stimmtechnik, vor allem im pop(ular)musik-bereich überflüssig und die vielen möglichkeiten des musikkonsums werden die schlechten stimmen vorbild für viele menschen, die denken, dieses singen sei normal. für den kampf gegen diese volkskrankheit (ich nenn das mal einfach so) wurden wir gewappnet.

sehr interessant war eine improvisationsübung nach hildegard von bingen. wir legten eine tonskala fest und jeder konnte nach belieben töne von dieser skala und auch kleine melodien singen. mit genug leuten (wir waren insgesamt knapp 30) schweben grundton und quinte immer im raum. dann sind wir mit dieser übung in den dom gegangen und haben einen großartigen klang entwickelt. mit der übung haben wir tragfähiges, kopfiges, obertonreiches singen trainiert.

natürlich klappt nicht alles, was wir jetzt gelernt und probiert haben, beim ersten mal. manches braucht zeit und vielleicht kommt dann mal ein aha-erlebnis. ich hoffe jedenfalls, dass sich das mal einstellt.

mahler…

…fällt flach, und zwar ganz und gar. der organisatorische und logistische aufwand ist zu groß, die kosten zu hoch und der vorverkauf zu mager. am 3.6. sollte eigentlich die in wismar aufgeführte sinfonie der tausend noch ein mal in saarbrücken zu den musikfestspielen saar zur aufführung kommen.

das ganze event wurde abgesagt und wird durch ein anderes programm ersetzt. man hofft, es in absehbarer zeit (also in den nächsten jahren) doch noch realisieren zu können, aber ob das der fall sein wird, steht in den sternen. es ist zwar schade, aber auch eine große entlastung. um so mehr zeit können wir für die bachwoche verwenden und gerade jetzt im prüfungssemester ist jeder tag wertvoll.

mein erstes…

…mit gesang verdientes triumphgemüse.

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ich durfte bei einer buxtehude-kantate eine mini-arie singen. es war kein großartiges konzert, sondern ein kleiner auftritt, aber immerhin mein erster als echter solist. morgen wird das noch mal wiederholt und bestimmt gibts dann noch ein blümchen.

die mikrofonprobe…

…war doch umfangreicher als gedacht. das war ja das erste mal, dass ich sowas erlebt hab. wir haben den ganzen gottesdienst am stück samt psalm, gebeten, gemeindeliedern und predigt durchexerziert. das wird schon irgendwie klappen morgen.

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das adventskonzert…

…gestern abend war ein voller erfolg. das magnificat war für die kurze probenzeit gut gelungen – auch wenn noch einige sachen hätten ausgebügelt werden müssen – und das weihnachtsoratorium war ein selbstläufer. es war eine tolle erfahrung, das altbekannte stück mit historischen instrumenten aufzuführen. es klingt alles viel filigraner und bei weitem nicht so füllig wie ein modernes orchester. die die violinen und violen sind wesentlich obertöniger, das violon (das alte kontrabass) und das fagott sind dezenter, die trompeten stechen nicht so heraus und dafür klingen die oboen voller. klanglich am schönsten fand ich die härteren aber nicht lauteren pauken und die grazilen traversflöten. das alles macht die barockmusik viel farbenfroher und abgestufter. wäre es nicht so teuer, sollte man das öfter machen.

die bläsermusik…

…am samstag war ein interessantes erlebnis. 200 blechbläser aus ganz mv haben advents- und weihnachtslieder zum mitsingen gespielt, dazwischen saßen ich und fünf andere leute an den pauken. es hat großen spaß gemacht, allerdings war es kurz vor dem ersten von drei konzerten eine zitterpartie. unsere pauken waren fast alle auch bei maximaler fellspannung zu tief. das war sehr ärgerlich und nur mit viel schraubendrehen und herumprobieren haben wir die stimmung gerade so erreicht. ein altes modell das ich hatte, habe ich dabei so weit zerwürgt, dass sie sich nicht mehr umstimmen lässt. alle drei konzerte waren restlos ausverkauft und alle konzerte hatten ungefähr die gleiche qualität. es ist irgendwie doch ziemlich nervig, drei mal hintereinander dasselbe programm abzuspulen. immerhin die ansprache vom pfarrer war jedes mal etwas anders.

er hat aber jedes mal über den castortransport geredet. an sich keine schlechte sache, allerdings hat er seine position ziemlich eindeutig dargelegt und damit auch versucht, das publikum auf seine seite zu ziehen. viele leute sind gegen atomkraft oder den castortransport, aber es ist nicht in ordnung, als pfarrer seine position für die meinungsmache auszunutzen.

aber die ansprache stand nicht im mittelpunkt, sondern die musik. es ist schön, dass sich so viele leute für diese veranstaltung begeistern können, aber es gibt mir auch zu denken. man kann noch so viel aufwand betreiben und ein qualitativ hochwertiges konzert auf die beine stellen, bei einer bachkantate werden nie so viele leute kommen, wie bei einem konzert mit volksliedern. manchmal ist es doch schade. ich bin gespannt, wie viele leute heute abend zum konzert im dom kommen.

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